Kompost – der Schatz im eigenen Garten

Kompost – der Schatz im eigenen Garten

Kompost wird nicht umsonst als Schatz im Garten bezeichnet oder auch das „Schwarze Gold des Gärtners“ genannt. Mit einem hohen Nährstoffgehalt und Wasserspeichervermögen unterstützt er nicht nur das Bodenleben und verbessert die Bodenbeschaffenheit, er ist auch für Pflanzen ein optimaler Nährboden, um gut wachsen zu können.

Kein Wunder also, dass Kompost einen besonderen Stellenwert für Kleingärtner, Hobbygärtner, Hausgartenbesitzer, Nutzgärtnern aber auch Gartenplaner hat. Daher legen viele einen eigenen Komposthaufen im Garten an.

Doch wie kompostiert man richtig am eigenen Komposthaufen?

Seinen eigenen, hochwertigen Kompost herzustellen, ist ehrlich gesagt schon eine kleine Herausforderung. Denn um optimale Lebensbedingungen für die Mikroorganismen schaffen zu können, bedarf es drei wichtiger Komponenten:

Die richtige Mischung:
Ein ausgewogener Mix aus den unterschiedlichsten organischen Rohstoffen ist die perfekte Ausgangsbasis. Küchenabfälle wie Obstreste, Kaffeesud oder Eierschalen sowie Grünschnitt und Strauchschnitt aus dem Garten sind gutes Futter für die Mikroorganismen.

Ausreichend Feuchtigkeit:
Wie jedes Lebewesen benötigen auch Mikroorganismen Wasser, um zu leben. Die richtige Dosierung ist aber entscheidend. Denn wird zu wenig gegossen, dann werden die Mikroorganismen „müde“ und hören auf zu arbeiten. Wird hingegen zuviel gegossen, bekommen sie zu wenig Luft.

Viel Sauerstoff:
Eine regelmäßige Belüftung ist wichtig, um Fäulnis zu verhindern. Denn fehlt es an Sauerstoff, dann sterben die Mikroorganismen ab und die organischen Abfälle beginnen zu faulen.

So legen Sie einen Komposthaufen im eigenen Garten an

Der Komposthaufen sollte rund einen halben Meter hoch sein und aus grobem geholztem Material sowie kohlenstoffhaltigen Materialien wie Stroh, Strauchschnitt und Laub und stickstoffhaltigen Materialien wie Rasenschnitt und Küchenabfällen bestehen.

Wichtig ist die optimale Feuchtigkeit des Komposts. Zu trockenes Material kann einfach mit der Gießkanne befeuchtet werden. Bei zu feuchtem Kompost kann trockene Erde oder Häckselmaterial untergemischt werden

Decken Sie den frischen Komposthaufen mit einem luftdurchlässigen Vlies, langem Grasschnitt oder Stroh ab – das hilft gegen Austrocknung und Staunässe.

Wenden Sie den Kompost regelmäßig. Bei optimalen Bedingungen erwärmt sich der Kompost auf 55 ‒ 60°C. Das beschleunigt den Abbauprozess und tötet Krankheitserreger und Unkrautsamen ab.

Es ist also gar nicht so einfach, seinen eigenen Kompost herzustellen. Denn richtiges Kompostieren nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, es ist auch eine kleine Wissenschaft.
Daher vertrauen vielen Gartenliebhaber auf die Produkte von einem Kompostierer. Auf einer Kompostanlage werden die Kompostmieten regelmäßig gegossen, mit einem speziellen Wender mit ausreichend Sauerstoff versorgt und die Qualität kontrolliert.

Wenn Sie wissen möchten, wie wir von Huemer Kompost aus biogenen Abfällen hochwertigen Kompost erzeugen, dann geben wir Ihnen gerne einen kleinen Einblick in unsere Kompostierung.

Und kann man eigentlich direkt in Kompost pflanzen?

Ja, Sie können Pflanzen direkt in Kompost ansetzen.
Aber Achtung – nicht jede Pflanze verträgt den hohen Gehalt an Nährstoffen. Sie müssen daher herausfinden, wieviel Nährstoffbedarf die Pflanze hat.

Dafür werden Pflanzen in drei Gruppen unterteilt:

STARKZEHRER
benötigen viele Nährstoffe, entziehen dem Boden viel Stickstoff und können somit ausgiebig mit Kompost gedüngt bzw. auch direkt in Kompost angepflanzt werden. Zu den Starkzehrern zählen Paprika, Kartoffeln, Mais, Tomaten oder Kürbisse. Kompost kaufen für Starkzehrer ->

MITTELZEHRER haben einen mäßigen Nährstoffbedarf und gedeihen am besten in speziellen Kompost-Erdmischungen wie Gartenerde oder Pflanzerde. Zu den Mittelzehrern zählen Kohlrabi, Karotten, Rote Rübe, Rettich, Spinat, Mangold, Zwiebeln, Fenchel, Knoblauch oder Salat. Pflanzerde kaufen für Mittelzehrer ->

SCHWACHZEHRER entziehen dem Boden nur wenige Nährstoffe und können in Erdmischungen mit einem geringen Anteil an Kompost gepflanzt werden – wie z.B. der Rasenerde. Zu den Schwachzehrern zählen Buschbohnen, Feldsalat, Radieschen, Erdbeeren und (Wild-)Kräuter. Rasenerde kaufen für Schwachzehrer ->

Im Garten wird Kompost also auch oft als Erdmischung verwendet. Er wird mit hochwertiger Erde, Quarzsand, Tongranulat o.ä. vermengt und je nach den Bedürfnissen der Pflanzen angepasst.

Diese Erdmischungen von Huemer Kompost enthalten hochwertigen Bio-Kompost A+:

Erde & Erdmischungen

Substrate & Dachbegrünungen


Dieser Beitrag wurde erstellt von:

Andrea Zarzer-Chmelir

Huemer Kompost / Marketing